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Alexandre Bally

Sapateira Recheada

Gefüllter Taschenkrebs — braunes Fleisch gewürzt und gebunden, süsses weisses Fleisch untergehoben, kalt in der Schale serviert

·Portugiesisch·Vorspeise·Mittel

Photo coming soon

Sapateira Recheada

Ergibt: 4 Portionen

Portion: Vorspeise

Vorbereitung: 40m

Kochen: 15m

Ruhen: 30m

Gesamt: 1h 25m

Portionen
4
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Zutaten

Krebs

  • 2 gekochte Taschenkrebse (Sapateira), ~800 g–1 kg pro Stück

Würzmasse

  • 1 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 Eier, hartgekocht; eines untergerieben, eines gehackt zum Abschluss
  • 2 Gewürzgurken, fein gehackt
  • 1 EL Perlzwiebeln (eingelegt), fein gehackt
  • 20 ml Port (oder Whisky)
  • 0 ein paar Tropfen Piri-Piri
  • 50 g feine Semmelbrösel, nur bei Bedarf zum Binden(optional)
  • 0.5 Zitrone, Saft
  • 0 nach Geschmack Salz und weisser Pfeffer

Zum Servieren

  • 0 zum Servieren Torradas (geröstetes Brot), heiss
  • 0 zum Servieren Zitronenspalten

Zubereitung

Krebs kochen und auslösen

  1. 1

    Mit 2 gekochten Taschenkrebsen (~800 g–1 kg pro Stück) beginnen. Falls selbst gekocht, in stark gesalzenes Wasser (35 g Salz pro Liter — Meeresstärke) geben und ~15 Min pro kg köcheln, dann vollständig abkühlen. Beine und Scheren abdrehen, knacken und jedes weisse Fleischstück in eine Schüssel lösen, in erkennbaren Flocken halten.

    20m
    Taschenkrebs anmachen (Sapateira Recheada)
  2. 2

    Den Körper öffnen. Die federigen Kiemen ('tote Männerfinger') und den kleinen Magensack hinter den Augen herausnehmen und wegwerfen. Alles weiche braune Fleisch in eine zweite Schüssel kratzen.

    8m

    Lässt man Kiemen oder Magensack drin, bekommt man eine schiefe, bittere Note, die keine Würze repariert.

Anmachen und füllen

  1. 3

    Das braune Fleisch mit 1 EL Dijon, 2 EL Mayonnaise, 1 fein geriebenen hartgekochten Ei, den 2 gehackten Gurken, 1 EL Perlzwiebeln und einem 20-ml-Schuss Port verrühren. Ein paar Tropfen Piri-Piri zugeben. Nur wenn es wirklich zu nass ist, mit bis zu 50 g feinen Semmelbröseln binden.

    6m

    Tipp: Schärfe und Säure halten die Fülle in Schach; die Semmelbrösel nicht übertreiben, sonst wird der Krebs zur faden Paste.

  2. 4

    Das meiste ausgelöste weisse Fleisch unterheben, etwas zurückhalten. Mit dem Saft von ½ Zitrone abschmecken und mit Salz und weissem Pfeffer würzen — Zitrone und Salz so weit treiben, bis der Krebsgeschmack scharf in den Fokus rückt.

    3m
  3. 5

    Die Masse zurück in die gesäuberten, geschrubbten Oberschalen füllen, mit dem zurückbehaltenen weissen Fleisch und dem zweiten, gehackten Ei krönen und mindestens 30 Min kühl stellen, damit sich die Aromen setzen. Kalt mit heissen Torradas und Zitrone servieren.

    30m

Allergene

KrebstiereEierSenfGlutenSulfite

Lagerung & Haltbarkeit

gekühlt

Temperatur: 0-4°C

Haltbarkeit: 1 Tag

Einfrieren: Nicht empfohlen

Wird kalt serviert; nicht erwärmen. Am besten innerhalb von 24 h nach dem Anmachen. Aus der Kühlschrankkälte leicht hochkommen lassen, damit der Geschmack liest.

Anrichten

Die angemachte Masse zurück in die gesäuberten Oberschalen häufen, mit zurückbehaltenen weissen Flocken und gehacktem Ei gekrönt, kalt serviert.

Garnitur: Zurückbehaltene weisse Krebsflocken, gehacktes hartgekochtes Ei

Servieren in: Die gesäuberten Krebsschalen, mit heissen Torradas dazu

Temperatur: Kalt

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Eine Studie über den Kontrast der zwei Fleische eines Taschenkrebses: das intensive, fettige braune Fleisch ist der Geschmacksmotor — mit Senf, Säure und etwas Spirituose gezähmt und gehoben — während das süsse weisse Fleisch grösstenteils ganz für die Textur untergehoben wird. Verrührt man beides, geht das Gericht verloren; hält man sie getrennt, hat jeder Bissen eine reiche Basis und süsse Flocken.

Weinempfehlung: Ein knackiger Vinho Verde oder trockener Weisswein

Haftungsausschluss: Die in diesem Rezept enthaltenen Informationen, einschliesslich Zubereitungsmethoden, Lagerrichtlinien und Haltbarkeitsempfehlungen, dienen nur der allgemeinen Orientierung. Wir übernehmen keine Verantwortung für lebensmittelbedingte Erkrankungen oder nachteilige Auswirkungen, die sich aus der Zubereitung, Handhabung, Lagerung oder dem Verzehr von Speisen ergeben, die nach diesem Rezept zubereitet wurden. Befolgen Sie stets sichere Lebensmittelhygienepraktiken und konsultieren Sie offizielle Lebensmittelsicherheitsrichtlinien.

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